Etappe 6: Vom Nacionalni Park Sutjeska (Tjentište) über den Sedlo-Pass nach Pašina Voda

Streckenüberblick

Diese Etappe führt von den historischen Tälern Bosnien-Herzegowinas hinauf in die spektakuläre Hochgebirgslandschaft Montenegros. Nach der Abfahrt in Tjentište geht es über die Grenze und durch den imposanten Durmitor-Nationalpark. Die Route schraubt sich spektakulär über den Sedlo-Pass (1.902 m) empor, bevor sie schließlich in die Gegend um Pašina Voda hinabführt.

Historische & Kulturelle Highlights entlang der Etappe

  • Tjentište & Spomenik (Bosnien-Herzegowina): Der Startpunkt liegt im Nationalpark Sutjeska. Hier befindet sich das imposante Denkmal zur Schlacht an der Sutjeska (1943), eines der eindrucksvollsten futuristischen Betonmonumente (Spomenik) des ehemaligen Jugoslawien.
  • Türkisblaues Fjord-Panorama: Nach der Einreise nach Montenegro führt die Route entlang der eindrucksvollen Piva-Schlucht. Der künstlich aufgestaute Lake Piva besticht durch sein intensiv türkisblaues Wasser, das steil zwischen den aufragenden Felswänden liegt.
  • Tunnel-Passagen & Talsperre: Die Durchfahrt führt durch zahlreiche direkt in den rohen Fels gehauene, unbeleuchtete Tunnel und über die imposante Mratinje-Talsperre (220 m hohe Staumauer).
  • Aufstieg aus dem Piva-Tal: Direkt bei Plužine verlässt die Strecke den See und schraubt sich in engen Kehren spektakulär über die steil ansteigende Felswand hinauf in das Hochplateau des Durmitor-Nationalparks.
  • Durmitor-Nationalpark & Sedlo-Pass (Montenegro): Die Passstraße über den Sedlo-Pass gehört zu den atemberaubendsten Panoramastraßen des Balkans. Umgeben von schroffen Kalksteinformationen, wie dem markanten Prutaš oder dem Bobotov Kuk, bietet der Pass eine einmalige Kulisse.

Eindrücke & Anmerkungen zur Strecke

  • Offensive Fahrweise: Auf den oft sehr schmalen und holprigen Straßen ist volle Konzentration gefordert. Sowohl PKW- als auch LKW-Fahrer neigen hier lokal zu einer äußerst „offensiven“ Fahrweise – vorausschauendes Fahren und breite Spiegel lohnen sich!
  • Straßenverhältnisse nach der Grenze: Kaum wird Montenegro erreicht, wirken die Straßen – zumindest zu Beginn – spürbar vertrauter und besser ausgebaut. Ob das wohl an der Präsenz der örtlichen Strabag-Niederlassung liegt? 😉
  • „Entspannte“ Kühe: Ein schönes Detail am Wegesrand: Die Kühe auf den montenegrinischen Hochalmen begegnen Passanten und Fahrzeugen – ob mit oder ohne Kälber – mit einer beeindruckenden, tiefen Gelassenheit, wie man sie von heimischen Almen kaum kennt.

Stellplatz-Info: Übernachtung in Pašina Voda

Zusammenfassung der Userkommentare:

Der Stellplatz wird von Reisenden vor allem für seine ausgesprochen ruhige und naturnahe Lage geschätzt. Die Anfahrt ist auch für normale Wohnmobile gut machbar, und der Ausblick auf das Umland entschädigt für die Anstrengungen des Tages. Mehrere Nutzer heben die Gastfreundschaft der Betreiber bzw. Anwohner hervor sowie die Möglichkeit, entspannt unter freiem Sternenhimmel zu übernachten. Ein idealer Ort, um nach der alpinen Passfahrt wieder zur Ruhe zu kommen.

6 Gedanken zu “Etappe 6: Vom Nacionalni Park Sutjeska (Tjentište) über den Sedlo-Pass nach Pašina Voda”

  1. Sehr beeindruckend !
    Da werde ich wohl ein Bild als Profilbild verwenden müssen 🤗

  2. Herbert Gollinger

    Wow einfach traumhafte Bilder 👍 gratuliere tolle Reise, spitzen Kommentare 👌 gute Reise noch, freuen uns schon auf weitere Eindrücke von euch LG Erika & Herbert 🙋‍♂️

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