Streckenüberblick & Tagesereignisse Die heutige Etappe führte entlang der malerischen Kulisse des Ohridsees in Nordmazedonien. Die geplante Überquerung des Galicica-Nationalparks über die Passstraße musste entfallen, da die Passstraße aktuell gesperrt ist. Die Route führte stattdessen nördlich um das Gebirge herum (über die Hauptverbindung Richtung Bitola), nachdem nach dem Wendemanöver noch das historische Kloster St. Naum am Südende des Sees besucht wurde. Auf dem Weg zur griechischen Grenze passierten wir zudem die antike Ruinenstätte Heraclea Lyncestis bei Bitola.
- Navi-Abenteuer in Ohrid: In Ohrid führte uns das Navi wieder einmal direkt in die Fußgängerzone. Es war extrem knapp, aber immerhin mussten wir nicht wenden und konnten die Passage meistern.
- Kloster St. Naum: Das Kloster wirkt im Vergleich zu den bisher besuchten Klöstern weniger „strahlend“, da es offensichtlich nur noch als Touristenattraktion dient und kein tatsächliches Klosterleben mehr stattfindet. Dennoch waren das Kloster und die gesamte Anlage den Stopp absolut wert.
- Ohridperlen*): Beim Schmuck aus den berühmten Ohridperlen war das Design der Dame des Hauses etwas zu „klassisch“. Die Brieftasche blieb dadurch erfreulicherweise etwas geschont! 😉
- Heraclea Lyncestis: Besichtigung der antiken Stadt Heraclea Lyncestis bei Bitola mit ihren beeindruckenden spätantiken Mosaiken und dem römischen Theater.
- Umwelteindruck: Entlang der Straßen fällt positiv auf, dass zunehmend daran gearbeitet wird, die Müllmengen einszuammeln und fachgerecht zu entsorgen. Wenn das nachhaltig gelingt, ist es eine echte Wohltat für die Landschaft.
Schon gewusst? Die berühmten Ohridperlen sind ein traditionelles Kunsthandwerk aus der nordmazedonischen Stadt Ohrid, das seit Generationen von wenigen Familien als gut gehütetes Geheimnis weitergegeben wird. Anders als echte Perlen Muscheln Ursprungs entstehen sie in einem feinen Veredelungsverfahren: Perlenrohlinge – meist aus Perlmutt oder Glas – werden mit einer speziellen Emulsion überzogen, die aus den Schuppen des im Ohridsee heimischen Plašica-Fisches gewonnen wird. Diese besondere Beschichtung verleiht dem Schmuck seinen charakteristischen, seidigen Glanz und macht die Ohridperle einzigartig.



























Stellplatz-Porträt: KTIMA CHRONI Gleich nach dem Grenzübertritt nach Griechenland führte die heutige Stellplatzsuche zum Anwesen KTIMA CHRONI. Der Platz wird von den Gastgebern kostenlos zur Verfügung gestellt – im Gegenzug wird ein Einkauf im hauseigenen Hofladen erwartet bzw. geschätzt.
Zusammenfassung der Userkommentare (Park4Night):
- Gastfreundschaft: Die Besitzer werden durchgehend als außerordentlich herzlich, zuvorkommend und hilfsbereit beschrieben.
- Hofladen & Produkte: Im Hofladen werden ausschließlich Honig- bzw. Honigmischprodukte angeboten.
- Atmosphäre: Ruhige, idyllische Lage im Grünen, ideal für eine entspannte Zwischenübernachtung direkt nach der Grenze.
- Ausstattung: Ebenes Gelände mit schattigen Plätzen, oft werden Strom, Wasser sowie einfache sanitäre Einrichtungen unkompliziert bereitgestellt.

Eine Etappe ist schöner als die andere. Man kann sich nicht satt sehen. Danke, dass wir euch auf dieser Reise begleiten dürfen 🤗
Wir danken von Herzen! ❤️ Es freut uns riesig, dass ihr mit dabei seid – so macht das Teilen der Reise gleich doppelt Spaß! Die nächsten Eindrücke kommen bald. 🚐✨
Tolle Eindrücke, ein wunderschönes Stück Erde.
Diese Gegend ist uns sehr vertraut (Naum, Herakles Ohrid mit seinem wunderschönen See)
Waren schon vor einigen Jahren dort.
Danke dir! ❤️ Schön zu hören – die Gegend rund um den Ohridsee ist wirklich ein ganz besonderes Fleckchen Erde. Schön, wenn die Bilder Erinnerungen an eure eigene Reise wecken! 🚐✨
Und wieder gibt es eine interessante Reisebeschreibung mit wunderschönen Fotos garniert – dankeschön
Ganz herzlichen Dank! ❤️ Es freut uns riesig, dass dir der Bericht und die Fotos wieder so gut gefallen. Schön, dass du mit dabei bist! 🚐✨